Projektpartner

   OFFIS-Institut für Informatik
Das 1991 gegründete Institut OFFIS erforscht mit aktuell ca. 230 Mitarbeitern als An-Institut der Universität Oldenburg neue Formen der Informationsverarbeitung in Hard- und Softwaresystemen. Der FuE-Bereich Gesundheit beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit Fragen der technischen Integration von IT-Systemen im Gesundheitswesen. Forschungsschwerpunkte sind dabei die „strukturerhaltende“ Übertragung von Gesundheitsdaten auf der Basis offener Standards (IHE, HL7, DICOM usw.) sowie die Nutzung von Gesundheitsdaten.


   Aesculap AG
Das bereits im Jahr 1867 gegründete Unternehmen fokussiert sich aktuell auf Produkte und Dienstleistungen für alle chirurgischen Kernprozesse und die interventionelle Kardiologie, von Instrumenten über Implantate bis hin zu chirurgischem Nahtmaterial. Seit 1997 ist die Aesculap AG als Sparte in den B. Braun-Konzern integriert. Der B.Braun Konzern beschäftigt weltweit mehr als 60.000 Mitarbeiter. Von den insgesamt ca. 12.000 Mitarbeitern der Aesculap AG arbeiten mehr als 3.600 am Hauptsitz der Firma in Tuttlingen. Aesculap sieht sich als „Solution Provider“ für die Kernindikationen: Klassische Chirurgie, Neurochirurgie, Interventionelle Gefäßdiagnostik und Gefäßtherapie, Herz-Thorax-Chirurgie, orthopädischer Gelenkersatz und regenerative Therapien, Laparoskopie, degenerative Wirbelsäulenerkrankungen. Das Indikationsfeld Laparoskopie beinhaltet die für dieses Projekt relevanten Themenfelder HF-Chirurgie und Endoskopie.


   BOWA electronic GmbH & Co. KG
BOWA entwickelt und produziert mit aktuell ca. 700 Mitarbeitern anspruchsvolle medizintechnische Lösungen und hat sich seit 1977 kontinuierlich zu einem technologisch führenden Anbieter energiebasierter Chirurgie-Systeme entwickelt. Hierbei realisiert BOWA mit hoher Fertigungstiefe, weitreichendem Technologiemix und Ingenieursleistung neue Lösungsansätze zur Bewältigung anwendungsbezogener Aufgabenstellungen sowohl in der Hochfrequenzchirurgie als auch der Ultraschall-Chirurgie.


   Drägerwerk AG & Co. KGaA (assoziiertierter Partner)
Dräger ist ein international führendes Unternehmen der Medizin- und Sicherheitstechnik. Dräger-Produkte schützen, unterstützen und retten Leben. 1889 gegründet, erzielte Dräger 2018 weltweit einen Umsatz von rund 2,6 Mrd. Euro. Das Lübecker Unternehmen ist in mehr als 190 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit mehr als 14.000 Mitarbeiter. Weitere Informationen unter www.draeger.com.


   embeX GmbH
Als Entwicklungsdienstleister mit 150 Mitarbeitern entwickelt embeX komplette medizinische Geräte, elektronische Komponenten, Firmware und Konstruktion. Die Entwicklung erfolgt im Kundenprozess oder dem eigenen, nach ISO 13485 zertifizierten Prozess. Der Bereich der Medizinprodukte beginnt bei portablen Kleingeräten und endet bei komplexen Systemen wie medizinischen Robotern und Implantaten. Diese erfüllen auch höchste Ansprüche wie Risikoklasse III (MDR), Software-Sicherheitsklasse C (IEC 62304) und Cyber Security-Anforderungen. Die Beherrschung der Komplexität von anspruchsvollen Entwicklungsprojekten ist die wohl wichtigste Kompetenz des Geschäftsbereichs. Darüber hinaus beraten wir unsere Kunden im Bereich des Risikomanagements, der normkonformen Dokumentation sowie der Gebrauchstauglichkeit. Die termingerechte Bereitstellung von Hardware und Software sowie der für die erfolgreiche Zulassung in Europa und den USA geeigneten Dokumentation ist unser Anspruch. Auf Wunsch transferieren wir unser Know-How und die norm-konformen Prozesse zu unseren Kunden.


   Erbe Elektromedizin GmbH
Als inhabergeführtes Familienunternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Erbe weltweit chirurgische Systeme für den professionellen Einsatz in den unterschiedlichsten medizinischen Bereichen. Erbe-Technologie ist in vielen Ländern führend und dadurch fester Bestandteil im OP-Arbeitsablauf. Das Portfolio umfasst Geräte und Instrumente für die Elektrochirurgie, Thermofusion, Plasmachirurgie, Kryochirurgie und Hydrochirurgie. Die Kombination dieser Technologien ermöglicht innovative Anwendungsmöglichkeiten, die hauptsächlich in der Allgemeinchirurgie, Gastroenterologie, Gynäkologie, Pneumologie und Urologie Akzente setzen. Erbe beschäftigt weltweit über 950 Mitarbeiter, davon 630 an den Standorten Tübingen und Rangendingen. Rund 120 Personen arbeiten in Forschung und Entwicklung. Der intensive Austausch mit namhaften Anwendern aus Universitäten und Kliniken ist der Erfolgsschlüssel, mit dem Erbe die Entwicklung in der Medizin erfolgreich vorantreibt.


   KARL STORZ SE & Co. KG
KARL STORZ ist ein führender Hersteller in der Endoskopie und bietet Systeme für die Human- und Veterinärmedizin sowie für industrielle Anwendungen. STORZ bietet neben Endoskopen, Instrumenten, Geräten und Kamerasystemen auch eine am Markt etablierte OP-Systemlösung an (OR1™), die über 90 Medizingeräte verschiedener Hersteller vernetzt und u. a. die realistische Anzeige und Steuerung vernetzter Medizingeräte, die digitale Bild- und Video‐Dokumentation, audiovisualisierte Steuerung und Übertragung von Videoströmen sowie die Anbindung an IT-Systeme umfasst.


   Olympus Winter & Ibe GmbH
Olympus entwickelt und produziert diagnostische und therapeutische Systemlösungen in der Endoskopie. Als Teil des Olympus-Konzerns arbeiten 1600 Mitarbeiter in fünf europäischen Technologiezentrenten. Mit ihrem Know-how entwickeln sie innovative Produkte, neue Lösungen und maßgeschneiderte Anwendungen für die Kunden, vom einzelnen Handinstrument bis zum kompletten OP. Dabei steht immer die Sicherheit der Patienten im Fokus. Durch die Integration von Funktionen und der Abstimmung auf die Bedürfnisse der Anwender werden minimalinvasive Eingriffe schneller und sicherer.


   Open Connections GmbH
Open Connections wurde 2013 von Mitarbeitern des OFFIS-Institut für Informatik in Oldenburg gegründet. Zurzeit beschäftigt die Open Connections GmbH einen festangestellten Mitarbeiter, Michael Onken, und bedient sich bei Bedarf einiger freier Mitarbeiter. Die Open Connections bietet weltweit Schulung, Beratung und Software-Entwicklung im Bereich DICOM und anderen medizinischen Kommunikationsstandards.


   Schölly Fiberoptic GmbH (assoziierter Partner)
Schölly Fiberoptic ist ein weltweit agierendes Familienunternehmen mit Hauptsitz im baden-württembergischen Denzlingen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Engineering und der Produktion kundenspezifischer Visualisierungssysteme für die Geschäftsfelder Medical Endoscopy und Visual Inspection. Von Endoskopen, Kamerasystemen und Lichtmodulen bis hin zu komplexen Visualisierungssystemen bietet Schölly ein breites Spektrum an Produkten und Dienstleistungen. Das Unternehmen war und ist die treibende Kraft im Übergang von 2D- zu 3D-Visualisierungssystemen und bei der Miniaturisierung von Endoskopen. Das Unternehmen wurde 1973 gegründet. Sechs Vertriebs- und Serviceniederlassungen sind gemeinsam mit dem Hauptsitz verantwortlich für die Betreuung der global agierenden Kunden sowie für die Akquise neuer Projekte. Mehr Informationen unter www.schoelly.de.


   Söring GmbH (assoziierter Partner)
Die Söring GmbH wurde 1985 von Holger Söring mit Hauptsitz in Quickborn gegründet und stellt seitdem qualitativ hochwertige Produkte für die Ultraschall-Chirurgie her. Noch heute befindet sich das Unternehmen in Familienhand und steht mit seinen Anwendungen für die Leber-, Neuro- und Wirbelsäulenchirurgie sowie die Wundbehandlung an der Weltspitze der Ultraschall-Technologie. Bei Söring ist alles „Made in Germany“: von der Entwicklung über die Produktion bis zum Vertrieb. Die breite Produktpalette wird stets in enger Zusammenarbeit mit führenden Anwendern optimiert und erweitert. Denn Kundenzufriedenheit steht bei Söring an erster Stelle. Nicht zuletzt deshalb bietet das Unternehmen ein umfassendes Instandhaltungs- und Serviceprogramm. Weitere Informationen unter www.soering.de.


   Steute Technologies GmbH & Co. KG (assoziierter Partner)
Steute Technologies ist Marktführer als Zulieferer von medizinischen Schaltgeräten. Seit rund dreißig Jahren entwickelt und fertigt steute hochwertige Schaltgeräte, die in unterschiedlichsten Geräten der Medizintechnik zum Einsatz kommen – zum Beispiel in der Hochfrequenz-Chirurgie, der Ophthalmologie (Phacoemulsifikation), in der Dentaltechnik und bei bildgebenden Diagnoseverfahren wie CT und MRT. Die Schaltsysteme übernehmen teilweise sehr komplexe Bedienfunktionen; für die Signalübertragung stehen Funkstandards zur Verfügung, die speziell für die Medizintechnik entwickelt wurden.


    SurgiTAIX AG (assoziierter Partner)
SurgiTAIX wurde 2000 als Spin-Off des Helmholtz-Institutes für Biomedizinische Technik der RWTH Aachen gegründet. Kern-Tätigkeitsbereiche sind die Forschung, Entwicklung und Evaluierung neuer Verfahren und Systeme bis hin zur Umsetzung und Zulassung als Medizinprodukt. Dabei versteht sich die SurgiTAIX AG als Transferdienstleister, die Ergebnisse aus aktuellen Forschungsvorhaben bis zum fertigen Medizinprodukt weiterentwickelt. Dazu beteiligt sich die SurgiTAIX AG an medizinishcen Forschungsprojekten insbesondere im Bereich der offenen Vernetzung, einem seiner Kernkompetenzfelder. Darüber hinaus arbeitet die SurgiTAIX seit mehreren Jahren an der Implementierung von Webservice-Bibliotheken zur Vernetzung von Medizintechnik-Produkten und konnte erste Prototypen bereits erfolgreich bundesweit in Demonstratoren im Rahmen der Projekte smartOR, OR.NET, MoVE, ZiMT einsetzen.


   Das Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik (IMD) der Universität Rostock ist in den Bereichen Entwurf verteilter eingebetteter Systeme mit Echtzeiteigenschaften, drahtlose Sensornetzwerke, Lokalisierung, gerätenahe service-orientierte Architekturen und Chipdesign ausgewiesen. Unter der Beteiligung des IMD wurden erstmalig Web Service Softwarelösungen auf Basis der DPWS-Spezifikation für eingebettete Systeme entwickelt (Projekte SIRENA und LOMS). Die ITEA-Projekte OSAMI und uSERVICE verbanden diese Arbeiten mit dem Anwendungsgebiet eHealth/AAL. Eine Weiterentwicklung dieser Grundlagen zu einer herstellerunabhängigen, sicheren und dynamischen Vernetzung von Medizingeräten erfolgte im OR.NET Projekt.


   Ein Forschungsschwerpunkt am Institut für Medizinische Informatik (IMI) der Universität zu Lübeck ist der der Themenkomplex „eHealth“. Im diesem werden Drittmittel- und Industriekooperationsprojekte rund um die Herausforderung der semantischen Interoperabilität heterogener Anwendungssysteme bearbeitet, u. a. auf den Gebieten der Medizingeräte und der klinischen Forschung. Das IMI ist seit mehr als 20 Jahren im Bereich der IT-Unterstützung für die Dokumentation und Kommunikation klinischer Daten wissenschaftlich tätig.